Frühlingshafte MittwochsBox

Seit dem 1. Mai steht die neue MittwochsBox-Herausforderung fest: Frühlingshaft soll sie sein, mit den ersten Ernten aus Garten und Balkonkasten. Und das ist bei uns wirklich eine Herausforderung - denn wir haben unseren Acker noch nicht mal einen Monat übernommen.  So schnell wächst kein Radieserl, die Kohlrabi-Knollen sind gerade mal erbsengroß und die Salat-Keimlinge kaum größer als das Unkraut neben dran.
Aber eigentlich gibt die Natur ja immer was zu essen her, wenn man genau schaut. Schnittlauch, Zitronenmelisse und Gundermann wachsen bereits reichlich in unserem Garten und der Löwenzahn blüht auch schon allerorten. Also ausreichend Frühlings-Grün, um daraus lecker Frischkäse-Variationen zu zaubern.
Dazu gibt es ein schlichtes 12-Stunden-Weißbrot mit Weizenkeimlingen - als Hommage an all mein Gemüse, das gerade mal etwas dem Keimlings-Stadium entwachsen ist. Fertig ist meine Frühlings-MittwochsBox.
   Weißbrot mit Weizenkeimlingen
  
- mit Weizenmehl Type 812 zubereitet -
2-3 Handvoll Weizenkeimlinge

Vor dem Backen die Weizenkeimlinge unter den Brotteig kneten und wie üblich backen.
 

Löwenzahnblüten-Quark mit Mandeln und Honig

 1 Handvoll Löwenzahn-Blüten
1 Handvoll ungeschälte Mandeln
250 g Quark
Honig

Von den Löwenzahnblüten die gelben Einzelblüten abzupfen (oder einfach radikal abschneiden, so wie ich), die Mandeln hacken. Beides mit dem Quark mischen und mit Honig abschmecken.

Schnittlauch-Gundermann-Ziegenfrischkäse

8 Blättchen Gundermann und reichlich Blüten
1-2 Blätter Zitronenmelisse
Schnittlauch
150 g Ziegenfrischkäse
Gundermann-Blättchen und Zitronenmelisse fein hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden und zusammen mit den Gundermann-Blüten unter den Ziegenkäsefrischkäse heben. Mit Bärlauch-Salz abschmecken und vor dem Servieren mit etwas Holunderbeeren-Balsamico beträufeln.

 Radieserl würden mir jetzt dazu noch gut schmecken, vielleicht erstehe ich heute noch welche käuflich ;-) Und dann ist sie komplett, meine Frühlingsbox:
wpid-SoschmecktderFruehling-2014-05-1-11-15.jpg
Ich bin schon darauf gespannt, was in Euren Frühlings-Boxen verpackt ist und vor allem, was bei Euch bereits erntereif ist. :-P

Kommentare

  1. Liebe Sylvia, freut mich sehr das du wieder dabei bist. Deine Kreationen hören sich ja ganz toll an. Und ganz entzückt bin ich ja von deinem 12 Stunden Weißbrotteig, den man sogar ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren kann. Ich hatte zu Beginn des Jahres einen Sauerteigstarter bekommen, leider muss ich sagen fehlt mir da wirklich die Zeit zu. Ich bin Abends sehr selten vor 18:00Uhr zu Hause und gehe gegen 07:30Uhr aus dem Haus. Das die ganze Woche...und irgendwann hat man auf so was dann auch keine Lust mehr. Ich beneide alle die es selber schaffen soviel tolle Sauerteigbrote zu backen, mir fehlt definitiv die Zeit. Aber dein Teig hört sich sehr gut an, denn da muss man ja nicht viel Zeit rein stecken. Meinst du das geht auch mit Dinkelmehl?
    Liebe Grüße
    Mone :-)

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    1. Guten Morgen Mone,
      das kann ich gut verstehen, dass Du nach so einem Tagespensum nicht noch mit Sauerteig rummachen willst. Ich find, kochen und backen darf nicht in Streß ausarten ;-) Der 12-Std-Weißbrot-Teig ist perfekt, wenn man keine Zeit hat. Und das funktioniert sicher mit Dinkelmehl. Wir haben zwar bisher nur halb Weizen/halb Dinkel gebacken - aber das eher, weil wir den Rest Dinkelmehl aufbrauchen wollten. Ich bin gespannt, was Du wie er Dir schmeckt.
      Liebe Grüße, Sylvia

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    2. Danke für deine Antwort Sylvia, jetzt habe ich glatt die frische Hefe heute Morgen vergessen. Aber ich stehe mit frischer ja sowieso ein bisschen auf dem Kriegsfuß, ich werde es mal mit Trockenhefe probieren und auf jeden Fall berichten.
      Hab noch ein schönes Wochenende.
      Liebe Grüße, Mone :-)

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    3. Hi, Mone, dafür steh ich mit Trockenhefe auf Kriegsfuss ;-) Deshalb hab ich's damit noch nie probiert - berichte doch, ob und wie es funktioniert. Lieben Gruß Sylvia

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  2. Ha! Jetzt weiß ich endlich, wie das hübsche, aber lästige Unkraut in meinem Garten heißt. Gundermann also. Dass das essbar ist, war mir natürlich auch nicht bekannt. Also ab in den Kräuter-Quark damit. ;-)

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    1. Ja - aufessen ist bei mir auch immer die Devise ;-) Da Gundermann recht intensiv schmeckt, würd ich immer erst ein paar Blättchen probieren und dann ggf. aufstocken. Guten Appetit :-)

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